Cornelia Rebsamen Klassische Homöopathie Luzern und Altendorf

Asthma

Asthma

Asthmaanfälle sind eine unangenehme und beängstigende Erfahrung. Abgesehen davon besteht die Gefahr eines Status Asthmatikus, der lebensgefährlich sein kann. Es ist also wichtig, dass Asthmatiker solche Ereignisse, soweit sieüberhaupt beeinflussbar sind, versuchen zu vermeiden. Es gilt, die persönlichen Triggerfaktoren zu vermeiden. Dazu können verschiedene Inhalationsallergene wie Mehl, Staub, Abgase, Ozon, Lösungsmittel etc., physikalische Auslöser wie Hitze oder Kälte oder auch die blosse Anstrengung zählen. Nebst der herkömmlichen schulmedizinischen Therapie, die in schwerwiegenden und akuten Fällen unabänderlich sein kann, empfiehlt es sich, nachfolgende Hinweise zu beachten:

Atemtherapie

Häufig atmen Asthmatiker, sei es aufgrund der chronischen Entzündung und/oder aufgrund eine akuten Angstsituation, oberflächlicher als Nichtasthmatiker. Dadurch entsteht eher ein Gefühl von „ich kriege keine Luft“. Eine Atemtherapie kann den betroffenen Personen helfen, die Belüftung der Lungen zu verbessern. Gleichzeitig erlernen sie hilfreiche Atemübungen für den Akutfall. Besonders empfehlenswert ist die Atemtherapie nach Prof.Dr. Ilse Middendorf.

Trinken

Besonders für Asthmatiker wichtig. Trinken befördert den Schleim, der durch die chronische Entzündung verursacht wird und die Atemwege belastet, einfacher nach draussen.

Inhalieren

Physiologische Kochsalzlösung oder Emser Salz sind empfehlenswert. Es gibt dazu auch spezielle Geräte, mit denen die Inhalation einfacher geht. Fragen Sie Ihren Hausarzt, Pneumologen oder Apotheker.

Reizstoffe

Meiden Sie besonders Ihre persönlichen Reizstoffe! Wenn Sie empfindlich auf Ozon und Hitze reagieren, üben Sie nicht ausgerechnet dann, wenn diese Werte hoch sind, ihre Sportarten aus. Hören Sie auf Ihren Körper und verzichten Sie auf anstrengende Tätigkeiten, bis die äusserlichen Belastungen zurückgegangen sind.

Reagieren Sie auf Hausstaub, Milben etc. kaufen Sie sich waschbare Duvets/Kissen und verzichten Sie auf Dinge wie schwere Vorhänge, dicke Teppiche etc. in Ihrer Wohnung. Es empfiehlt sich, derartige Gegenstände häufig zu waschen. Vergessen Sie auch nicht die Stofftiere der Kinder!

Höhe

Bereits im 19. Jahrhunderten verbrachten Lungenkranke viel Zeit in höheren Lagen. Gönnen Sie sich Ferien oder öfters ein verlängertes Wochenende in den Bergen (über 1200 m = keine Milben). Das hilft, dass sich ihre Lungen erholen können.

Rauchen

Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab! Sie tun damit Ihrer Lunge und Ihrem Portemonnaie etwas Gutes. Die Homöopathie kann Sie in Ihrem Bestreben, damit aufzuhören, unterstützen.

Bewegung und Sport

Bewegen Sie sich häufiger mit dem öffentlichen Verkehr, zu Fuss oder per Velo, sofern dies aus gesundheitlichen Gründen möglich ist. Ausdauersport in Massen und an Ihre Situation angepasst, hilft, die Lunge und das Herz-/Kreislaufsystem stabil zu halten.